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Dessau Artikel
Dessau ist eine Stadt in Deutschland. Sie ist nach Halle (Saale) und Magdeburg die drittgrößte Stadt sowie eines von 3 Oberzentren des Bundeslandes Sachsen-Anhalt und hat den Status einer kreisfreien Stadt. Nächst größere Städte sind Halle (Saale) etwa 40 km südwestlich, Leipzig, etwa 52 km südlich und Magdeburg, etwa 54 km nordwestlich. Die Stadt wurde als Wirkungsstätte des Bauhauses in dem Gebäude des Bauhaus Dessau weltbekannt.
Die Einwohnerzahl der Stadt Dessau überschritt bereits 1935 mit der Eingemeindung von Roßlau und anderen Gemeinden die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. 1945 wurde Roßlau wieder ausgegliedert, so dass die Einwohnerzahl wieder unter 100 Tausend lag. 1972 überschritt die Einwohnerzahl erneut die 100.000-Grenze. In den letzten Jahren ist die Einwohnerzahl jedoch sehr stark gesunken, so dass die Stadt inzwischen weit von der Großstadtgrenze entfernt ist. Zur Zeit erwägt man eine erneute Zusammenlegung von Roßlau und Dessau.
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Dessau liegt inmitten einer waldreichen Auenlandschaft beiderseits der unteren Mulde, die nördlich der Stadt in die Elbe mündet. Südlich begrenzt der Wald der Mosigkauer Heide die Stadt.
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Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Dessau. Sie werden in dem Uhrzeigersinn beginnend in dem Norden genannt:
Brambach und Rodleben (Verwaltungsgemeinschaft Rosseltal), Roßlau, Vockerode (Verwaltungsgemeinschaft Wörlitzer Winkel), Oranienbaum (Verwaltungsgemeinschaft Oranienbaum) (alle Landkreis Anhalt-Zerbst), Möhlau (Verwaltungsgemeinschaft Zschornewitz-Möhlau) (Landkreis Wittenberg), Schierau (Verwaltungsgemeinschaft Raguhn) (Landkreis Bitterfeld), sowie Quellendorf und Libbesdorf (Verwaltungsgemeinschaft Oberes Ziethetal), Chörau und Reppichau (Verwaltungsgemeinschaft Osternienburg) und Stadt Aken (Elbe) (Landkreis Köthen).
Sonstige bekannte Nachbarstädte, die jedoch nicht unmittelbar an Dessau grenzen sind Wörlitz und Köthen.
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Das Stadtgebiet Dessaus ist für statistische Zwecke in 19 Stadtteile und 47 statistische Bezirke eingeteilt.
- 01 Innerstädtischer Bereich Nord
- 02 Innerstädtischer Bereich Mitte
- 03 Innerstädtischer Bereich Süd
- 04 Süd
- 05 Haideburg
- 06 Törten
- 07 Mildensee
- 08 Waldersee
- 09 Ziebigk
- 10 Siedlung
- 11 Großkühnau
- 12 Kleinkühnau
- 13 West
- 14 Alten
- 15 Kochstedt
- 16 Mosigkau
- 17 Zoberberg
- 18 Kleutsch
- 19 Sollnitz
Verwaltungsmäßig sind für Dessau gemäß § 14 der Hauptsatzung 8 Ortschaften gebildet worden. Dabei handelt es sich um früher selbständige Gemeinden. Jede Ortschaft hat einen Ortschaftsrat, der je nach Einwohnerzahl der Ortschaft zwischen 3 und 7 Mitglieder hat. Vorsitzender des Ortschaftsrat ist der Ortsbürgermeister. Die Ortschaftsräte sind zu wichtigen, die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören. Die endgültige Entscheidung obliegt jedoch dem Stadtrat der Gesamtstadt Dessau.
Die 8 Ortschaften Dessaus:
- Dessau-Großkühnau
- Dessau-Kleinkühnau
- Dessau-Mosigkau
- Dessau-Kochstedt
- Dessau-Waldersee
- Dessau-Mildensee
- Dessau-Kleutsch
- Dessau-Sollnitz
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Einzelne Stadtteile Dessaus sind über 1 Tausend Jahre alt. Die Stadt selbst wurde erstmalig 1213 urkundlich erwähnt und entwickelte sich aufgrund der Furten an Elbe und Mulde schnell zu einem lokalen Zentrum. Seit dem 15.Jahrhundert war die Stadt Sitz des Adelshauses der Askanier und später Hauptstadt des Fürsten- beziehungsweise Herzogtums Anhalt-Dessau beziehungsweise Anhalt, das 1918 Freistaat wurde.
Im 19.Jahrhundert begann die intensive Industrialisierung, die zur Ansiedlung von Betrieben der chemischen Industrie, des Maschinenbaus bis hin zu Flugzeugindustrie (Junkers-Werke) führte.
Ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Stadt war der Zuzug der Kunsthochschule Bauhaus 1926 (Walter Gropius, Ludwig Mies van der Rohe, Wassily Kandinsky), die 1932 auf Druck der NSDAP schließen musste.
Dessau erlitt in dem Zweiten Weltkrieg schwerste Zerstörungen durch alliierte Bombenangriffe (hervorzuheben der Terrorangriff britischer Bomber in der Nacht des 7. März 1945). Die Produktionsanlagen der Junkerswerke und anderer Rüstungsunternehmen, so der BAMAG, erlitten bereits 1944 schwere Schäden, in deren Folge unter anderem die Produktion der Junkerswerke weiträumig ausgelagert wurde. Zu dem Kriegsende war die Innenstadt zu über 80 Prozent zerstört.
Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Dessau mit dem gesamten Land Anhalt und der Provinz Sachsen zu dem neuen Land Sachsen-Anhalt, das 1949 Bestandteil der DDR, jedoch 1952 aufgelöst wurde. Danach gehörte Dessau als kreisfreie Stadt zu dem Bezirk Halle, dessen zweitgrößte Stadt sie war.
Im Zuge der Wiedervereinigung beider deutschen Staaten wurde 1990 das Land Sachsen-Anhalt wieder errichtet und Dessau Hauptstadt des neu gebildeten Regierungsbezirks Dessau (seit 1. Januar 2004 wieder aufgelöst). Aufgrund der Abwanderung in die alten Bundesländer und einer negativen Geburten-Sterbe-Rate ist die Einwohnerzahl von 104 Tausend in dem Jahr 1989 auf weniger als 80 Tausend gesunken.
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Folgende Gemeinden und Gemarkungen wurden in die Stadt Dessau eingegliedert:
- 1. Oktober 1923: Alten, Großkühnau, Kleinkühnau, Törten und Ziebigk
- 1935: Roßlau (1945 wieder ausgegliedert)
- 1. November 1945: Waldersee ¹
- 1. November 1945: Mildensee ²
- 12. August 1950: Kochstedt
- 31. August 1952: Mosigkau
- 1. Juli 1994: Kleutsch und Sollnitz
¹ die Gemeinde wurde am 1. April 1935 durch Vereinigung der Gemeinden Jonitz und Naundorf zunächst unter dem Namen Jonitz-Naundorf gebildet und am 24. Juli 1935 in Waldersee umbenannt. Beide Orte gehörten bereits vom 1. August 1930 bis 1933 zu Dessau
² die Gemeinde wurde 1933 durch Vereinigung der Gemeinden Pötniß, Scholitz und Dellnau gebildet, welche vom 1. August 1930 bis 1933 bereits zu Dessau gehörten
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Einwohnerzahlen nachdem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1870 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.
¹ Volkszählungsergebnis
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Die Stadt Dessau gehörte von Anfang an zu dem Erzbistum Magdeburg. 1534 wurde die Reformation eingeführt. Danach gab es sowohl Anhänger des lutherischen als auch des reformierten Bekenntnisses. Die Vorherrschaft beider Bekenntnisse wechselte in dem Laufe der Geschichte mehrmals. 1827 wurde eine Union beider Bekenntnisse durchgeführt (Unierte Kirche). Nach der Vereinigung der anhaltinischen Fürstentümer 1863 war Dessau Hauptstadt und damit auch Sitz der Kirchenverwaltung der Evangelischen Landeskirche Anhalts, die zwischen 1875 und 1878 eine synodale Grundlage erhielt. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Landeskirche von einem Oberkirchenrat geleitet, der seit 1957 den Titel Kirchenpräsident führt. Sein Amtssitz befindet sich in Dessau. Die protestantischen Kirchengemeinden Dessaus gehören - sofern es sich nicht um Freikirchen handelt - zu dem Kirchenkreis Dessau, der sich in mehrere Regionen aufteilt.
Ab 1750 gab es auch wieder Katholiken in Dessau, deren Zahl sich immer vergrößerte. 1856 erhielten sie wieder eine eigene Kirche. Sie gehörten bereits ab 1821 zu dem Bistum beziehungsweise ab 1929 Erzbistum Paderborn. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es für den Erzbischof stets schwerer seine Amtsgeschäfte in dem Ostteil seines Erzbistums wahrzunehmen. Daher wurde in Magdeburg 1946 ein Generalvikar eingesetzt, der 1949 zu dem Weihbischof ernannt wurde und zu dessen Amtsbezirk auch die Pfarrgemeinden in Dessau gehörten. Durch die Neuordnung der katholischen Kirche in der DDR wurden die Gebiete 1972 formell abgetrennt und zu dem Bischöflichen Amt Magdeburg erhoben. Leiter dieses Amtes wurde ein Apostolischer Administrator mit dem Titel Bischof. Am 8. Juli 1994 wurde das bisherige Bischöfliche Amt Magdeburg zu dem Bistum erhoben und (wieder) der Erzdiözese Paderborn als Suffraganbistum unterstellt. Die Pfarrgemeinden Dessaus gehören somit heute zu dem Dekanat Dessau innerhalb des Bistums Magdeburg.
Heute ist der größte Teil der Bevölkerung der Stadt jedoch konfessionell ungebunden.
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Die Selbstverwaltung der Bürgerschaft in Dessau ist erstmals 1372 erwähnt. An der Spitze der Stadt stand zunächst der vom jeweiligen Fürst eingesetzte Schultheiß, der zusammen mit den Schöffen den Rat bildete. Der Rat wurde ab 1372 in 2 "Mittel", ab 1600 in 3 und ab 1785 wieder in 2 Mittel geteilt. 1832 wurde die Ratsverfassung aufgehoben. Bis in jene Zeit wechselten die Bürgermeister in Dessau nahezu jährlich. Danach gab es in der Stadt einen Stadtrat und eine Stadtverordnetenversammlung. Bis in jene Zeit unterschied man in eine "Stadt unter dem Rat" und eine "Stadt unter dem Amt", wobei letztere unter fürstlicher Verwaltung und Gericht stand. Beide "Städte" wurden 1834 vereinigt. 1852 wurde eine neue Städteordnung eingeführt. Danach trug das Stadtoberhaupt den Titel Oberbürgermeister. In der Zeit des Dritten Reiches wurde der Oberbürgermeister von der Partei eingesetzt und nachdem Zweiten Weltkrieg bildete die sowjetische Besatzungszone den "Rat der Stadt" mit einem Oberbürgermeister. Der Rat wurde vom Volk gewählt. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das nunmehr als Stadtverordnetenversammlung, später Stadtrat genannte Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender dieses Gremiums ist der "Stadtratsvorsitzende". Das Gremium wählte anfangs auch den Oberbürgermeister. Seit 1994 wird der Oberbürgermeister direkt vom Volk gewählt.
Folgende Personen waren Ratsherren:
Folgende Personen waren Ratskämmerer:
- 1601: Vollrat Happach
- 1635: Johann Happach
Ab 1617 waren folgende Personen mehrmals Bürgermeister von Dessau:
- Vollrat Happach, 1617 - ?
- Johann Leopold Stubenrauch, zwischen 1771 und 1828 Bürgermeister in jährlichem Wechsel mit anderen
- Ludwig Gustav Meyer, 1801, 1803, 1805
- Karl Friedrich Bornkessel, 1807, 1809, 1811, 1813
- Marius Leopold Friedrich Siebigk, 1815 bis 1834 in jährlichem Wechsel mit anderen
- 1834 - 1848: Georg Gottfried Richter, Stadtdirektor
- 1848 - 1852: Karl Wilhelm Fritsche, Bürgermeister
- 1852 - 1884: Dr. Franz Medicus, ab 1864 Oberbürgermeister
- 1884 - 1897: Dr. Friedrich Funk, Oberbürgermeister
- 1898 - 1918: Dr. Ernst Ebeling, Oberbürgermeister
- 1918 - 1933: Fritz Hesse, Bürgermeister, ab 1927 Oberbürgermeister
- 1933 - 1945: Johannes (Hans) Sander, Oberbürgermeister
- 1945: Dr. Walther, Oberbürgermeister
- 1945 - 1946: Fritz Hesse, Oberbürgermeister
- 1946 - 1949: Karl Adolphs, Oberbürgermeister
- 1949 - 1951: Lisa Krause, Oberbürgermeisterin
- 1951 - 1961: Maria Dank, Oberbürgermeisterin
- 1955 - 1956: Paul Zabel, Oberbürgermeister in einer Übergangszeit
- 1961 - 1963: Helmuth Klapproth, Oberbürgermeister
- 1963 - 1984: Thea Hauschild, Oberbürgermeisterin
- 1984 - 1990: Sylvia Retzke, Oberbürgermeisterin
- 1990: Christoph Döring, Oberbürgermeister (war bereits von 1987-1988 amtierender Oberbürgermeister, während Frau Retzke auf der Parteihochschule war)
- 1990 - 1994: Dr. Jürgen Neubert, Oberbürgermeister
- 1994 - heute: Hans-Georg Otto, Oberbürgermeister
Der Stadtrat der Stadt Dessau setzt sich seit der letzten Kommunalwahl vom 13.06 2004 wie folgt zusammen:
Oberbürgermeister: 1 Sitz
Vorsitzender des Stadtrates:
Buch-Tipp: Von Lust und Freude Neuer alter Ansatz Dass der Hedonismus alt ist, weiß jeder Philosophieanfänger, aber dass er auch heute noch verteidigt wird, ist doch überraschend. Bei näherem Hinsehen wird jedoch rasch klar, dass hier die religiöse Brille ihre Spuren in den Menschen hinterlassen hat, so dass auch die namhaften Philosophen getäuscht wurden. Der Hedonismus... |
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Das Wappen der Stadt Dessau zeigt in gespaltenem Schild mit gold-rot geviertem Schildfuß, vorn in Silber am Spalt ein roter goldbewehrter und rot bezungter Adler; hinten neunmal geteilt von Schwarz und Gold, belegt schrägrechts mit einem grünen Rautenkranz. Das Wappen wird von 5 Mauerzinnen gekrönt. Die Stadtflagge ist Gelb-Rot mit dem Wappen.
Das Wappen hat seinen Ursprung in dem Herzschild des Fürstentum Anhalt, dessen Residenzstadt Dessau war. Es ist bereits seit 1540 in dem Gebrauch. Dabei steht der Adler für die Markgrafschaft Brandenburg, der Balken und Rautenkranz für das Herzogtum Sachsen. Der Schildfuß wurde als Zeichen der Herrschaft Waldersee gedeutet. Die Zinnenmauer wurde erst 1952 beigefügt und hat keine besondere Bedeutung, wenngleich in früheren Wappendarstellungen teilweise auch ähnliche Beigaben auftauchen.
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Wirtschaft und Infrastruktur | |
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Durch das südöstliche Stadtgebiet Dessaus führt die Bundesautobahn A9 München-Berlin. Ferner führen die Bundesstraßen B184 und B185 durch Dessau. Der Hauptbahnhof Dessau ist ein Bahnknotenpunkt an den Strecken Leipzig-Magdeburg beziehungsweise Leipzig-Potsdam-Berlin. Darüber hinaus führen Strecken nach Köthen und Wittenberg. Auch an das Wasserstraßennetz ist Dessau angebunden. Die Elbe bildet die nördliche Stadtgrenze. Der nächste Hafen ist Dessau-Roßlau. Dessau hat auch einen Flugplatz (ICAO - Kennung: EDAD), der sich in dem Westen der Stadt befindet.
Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen Straßenbahn- und Buslinien des kommunalen Unternehmens Dessauer Verkehrsgesellschaft mbH (DVG).
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In Dessau erscheint als Tageszeitung eine Lokalausgabe der Mitteldeutschen Zeitung Halle (Saale).
Darüber hinaus sendet in dem Kabelnetz der Stadt der lokale TV Sender TV Dessau sowie der Offene Kanal Dessau.
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In Dessau befindet ein Standort der Hochschule Anhalt (FH) mit den Fachbereichen Architektur und Bauingenieurwesen, Design und Vermessungswesen.
Die Stadt ist Sitz dreier Beruflicher Schulen (Anhaltisches Berufsschulzentrum "Hugo Junkers" - Berufsbildende Schulen I und II sowie Berufsbildende Schulen III - "Chapon-Schule") ferner mehrerer Gymnasien und anderer allgemeinbildender Schulen.
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Freizeit- und Sportanlagen | |
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Kultur und Sehenswürdigkeiten | |
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- Technikmuseum Hugo Junkers
- Museum für Stadtgeschichte, der Turm des Gebäudes ist ein Wahrzeichen der Stadt
- Anhaltische Gemäldegalerie in dem Georgium
- Museum für Naturkunde und Vorgeschichte
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- Bauhaus Dessau (Meisterhäuser)
- Kirchen
- Johanniskirche, 1702 geweihte Kirche der lutherischen Christen von Dessau. Nach Zerstörung in dem Zweiten Weltkrieg bis 1955 wieder aufgebaut. In dem Innern drei Cranach-Gemälde (Christus am Ölberg, Abendmahlsgemälde, Kreuzigungsgemälde)
- Marienkirche, evangelische Hauptkirche der Stadt, in dem Zweiten Weltkrieg ausgebrannt, 1989 bis 1994 wieder aufgebaut
- Palais Waldersee und Palais Dietrich, heute Anhaltische Landesbücherei
- Rathaus, eines der Wahrzeichen der Stadt
- Schlösser und Gartenanlagen
- Reste des Stadtschlosses
- Schloss Georgium und Georgengarten
- Schloss und Park Kühnau
- Schloss und Park Luisium
- Schloss und Park Mosigkau
- Umweltbundesamt (ab 2005)
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Sonstige Sehenswürdigkeiten | |
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Regelmäßige Veranstaltungen | |
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Söhne und Töchter der Stadt | |
Folgende Persönlichkeiten sind in Dessau geboren. Sie werden chronologisch nach ihrem Geburtsjahr aufgelistet. Ob die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Dessau hatten oder nicht ist dabei unerheblich.
- 1653, 7.01 - Bernhard Friedrich Albinus, Mediziner(†1721)
- 1676, 3.07, Leopold I., genannt "Der Alte Dessauer", †9. April 1747 in Dessau, Fürst von Anhalt-Dessau, Preußischer Feldmarschall
- 1729, 6.09, Moses Mendelssohn, †4.01 1786 in Berlin, Philosoph
- 1753, 19.12, Gräfin Wilhelmine von Lichtenau, †9.07 1820, Berlin, Geliebte Königs Friedrich Wilhelm II. (Preußen)
- 1794, 7.10, Wilhelm Müller, †30.09 1872 in Dessau, Dichter (unter anderem "Am Brunnen vor dem Tore", "Die schöne Müllerin", "Im Krug zu dem grünen Kranze" )
- 1831, 29.04, Friedrich I., †24.01 1904 auf Schloss Ballenstedt, Herzog von Anhalt 1871-1904
- 1856, 19.08, Friedrich II. , †21.04 1918 auf Schloss Ballenstedt, Herzog von Anhalt 1904-1918
- 1861, 18.04, Eduard , †13.09 1918 in Berchtesgaden, Herzog von Anhalt 21.4. - 12.11.1918 anstelle von Herzog Joachim Ernst
- 1900, 2. März, Kurt Weill, †3.04 1950 in New York, Komponist ("Dreigroschenoper")
- 1901, 11.01, Joachim Ernst, †18.02 1947 in Buchenwald, Herzog von Anhalt 21.4. - 12.9.1918; da er minderjährig war, führte Herzog Eduard die Amtsgeschäfte
- 1935, 5.09, Dieter Hallervorden, Schauspieler, Kabarettist und Sänger ("Die Wanne ist voll")
- 1940, 7.05, Dorit Zinn, Schriftstellerin ("Mein Sohn liebt Männer")
Nicht in Dessau geboren, aber hier gewirkt hat unter anderem :
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Bisher ca. eine sehr kleine Auswahl
- 1880: Hans Victor von Unruh, Technischer Leiter der Eisenbahnbauten, Abgeordneter in Anhalt und in dem Deutschen Reichstag
- 1928: Prof. Dr. h.c. Hugo Junkers, Schöpfer des ersten Ganzmetallflugzeuges und Besitzer der Junkerswerke
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